Geburtshilfe

Schwangerschaftsvorsorge

Sie erwarten Nachwuchs? Herzlichen Glückwunsch!

Wir freuen uns sehr, Ihnen in dieser aufregenden und spannenden Zeit, mit all unserem Wissen und unserer Erfahrung zur Seite zu stehen.
Regelmäßige Untersuchungen und eine persönliche Beratung werden Ihnen ein sicheres Gefühl geben, wenn es um Ihre, sowie die Gesundheit und das Wachstum Ihres Kindes geht. Hierzu gehören u.a. die Kontrolle von Blutdruck, Körpergewicht, Blut- und Urinwerten aber auch der Entwicklung, der Lage und der Herztöne des Kindes.
In Ihrem persönlichen Mutterpass werden die Ergebnisse dieser Untersuchungen und andere wichtige Daten wie zum Beispiel der errechnete Geburtstermin festgehalten.  

Ultraschall in der Schwangerschaft

Erste visuelle Kontaktaufnahme zu Ihrem Baby

Durch die Ultraschalluntersuchung erhalten die werdenden Eltern die Gelegenheit ihr ungeborenes Baby zum ersten Mal in Augenschein zu nehmen sowie die Veränderungen und das Wachstum des Embryos zu beoachten.

Das Ziel der Untersuchung ist es vor allem, das Kindesalter zu bestimmen, die normale und gesunde Entwicklung zu bestätigen bzw. Besonderheiten oder zum Beispiel auch Mehrlingsschwangerschaften frühzeitig zu erkennen.

In jedem Drittel der Schwangerschaft wird eine sogenannte Basis-Ultraschalluntersuchung durchgeführt, welche von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet wird. Sollten sich auffällige Befunde ergeben, werden selbstverständlich auch weitere Untersuchungen von der Krankenkasse übernommen.

Bei der Ultraschalluntersuchung entstehen keine gesundheitlichen Risiken sowohl für die Mutter als auch für das ungeborene Kind.

Sollten Sie Fragen zum Thema Ultraschall haben, stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Farbdoppler-Ultraschall

Modernes Verfahren zur Früherkennung möglicher Mangelversorgung

Der Farbdoppler-Ultraschall auch Dopplersonographie genannt, misst die Geschwindigkeit des Blutflusses in Arterien und Venen. So kann überprüft werden, ob die Plazenta der Mutter das Baby ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.

Dr. med. Anke Rode

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Schwerpunkt spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin

Die Farbdoppler-Sonographie gehört nicht zu den Routineuntersuchungen und wird beispielweise bei folgenden Indikationen durchgeführt:

  • Mehrlingsschwangerschaft
  • Verdacht auf Wachstumsverzögerung oder -stillstand
  • Verdacht auf Fehlbildung oder Erkrankung des Babys
  • Auffälligkeiten der Herzfrequenz des Babys
  • Verdacht auf Herzfehler des Babys
  • Verminderte Fruchtwassermenge
  • Früh-/Mangelgeburt in vorheriger Schwangerschaft
  • Infektionen in der Schwangerschaft (z.B. Ringelröteln)
  • Schwangerschaftsbedingte Erkrankungen der Mutter
  • Gefäßrelevante Erkrankungen der Mutter

Zusätzliche Leistungen

Weitere Untersuchungen, die vor oder in der Schwangerschaft sinnvoll sein können

NIPT (nichtinvasiver Pränataltest auf genetisch bedingte Krankheiten)

Während früher ein Test auf Chromosomenstörungen nur durch eine Fruchtwasseruntersuchung oder Mutterkuchenpunktion möglich war, kann mittlerweile, dank neuester Technik die DNA des ungeborenen Kindes über das Blutplasma der Mutter analysiert werden.
So ist es möglich, mit hoher Sicherheit Hinweise auf überzählige oder fehlende Chromosomen, wie es zum Beispiel bei der Trisomie 21 (Down-Syndrom) der Fall ist, festzustellen.
Ob und wann dies für Sie in Frage kommen kann, klären wir gerne bei einem persönlichen Gespräch.

Diagnostik schwangerschaftsrelevanter Infektionen

Es gibt einige Infektionen, welche in der Schwangerschaft zu Komplikationen führen können. Ein Antikörper-Bluttest kann nachweisen, ob bereits Schutz vor dem Erreger besteht. Zu solchen Infektionen gehören:

  • Zytomegalie (CMV)
  • Toxoplasmose
  • Ringelröteln (Parvovirus 19)

Auch ein vaginaler Abstrich zum Ausschluss bzw. zur Feststellung einer lokalen ß-Streptokokken-Infektion Gruppe B wird in den letzten Schwangerschaftswochen empfohlen, da diese Bakterien eine schwere Blutvergiftung des neugeborenen Kindes verursachen können.

Großer Zuckerbelastungstest (75g OGTT)

Bei manchen Frauen kann Schwangerschaftsdiabetes zu Komplikationen während der Schwangerschaft und der Geburt führen. Während der Standardtest der gesetzlichen Schwangerschaftsvorsorge ca. 80% aller Fälle erkennt, bietet der "große" Zuckerbelastungstest vor allem durch die Zusatzbestimmung des Nüchternblutzuckers eine größere Sicherheit, Blutzuckerregulationsstörungen zu erkennen. Eine rechtzeitige Behandlung kann so mögliche Risiken verringern.
Falls Sie sicher gehen möchten und den großen Zuckerbelastungstest wünschen, sprechen Sie uns bitte an.